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Holz-Entsorgung

Auch wenn Holz zu den nachwachsenden Rohstoffen zählt und aufgrund nachhaltig bewirtschafteter Wälder und des damit verbundenen Klimaaspektes immer mehr an Beliebtheit gewinnt, ist es nicht in Unmengen verfügbar und dementsprechend sehr wertvoll. Es existiert in allen möglichen Formen, Arten und Größen und wird dementsprechend oft in vielen Situationen des Alltags angewandt und verarbeitet. Um auch hier den Aspekt des Klimaschutzes zu beachten, ist nicht lediglich der Anbau von Wäldern und eine damit verbundene CO2-Minderung von Nöten, sondern auch eine korrekte und ordnungsgemäße Entsorgung bzw. Weiterverarbeitung des entsprechenden Holzes. Denn in vielen Fällen handelt es sich nicht lediglich um unbehandelte Hölzer, sondern um unterschiedlich verarbeitetes Holz, welches je nach Verarbeitung einer speziellen Entsorgung bedarf.

 

Wie wird Holz eingeteilt?

Bei der Altholzentsorgung wird grundlegend in vier Kategorien unterschieden. Diese werden im Allgemeinen durch den Behandlungs- und Verunreinigungsgrad festgelegt. So umfasst die erste Kategorie lediglich komplett unbehandeltes bzw. naturbelassenes Holz, welches wenn überhaupt mechanisch bearbeitet wurde. Hierzu zählen beispielsweise Obstkisten, Europaletten aus Vollholz, unlackierte Möbelstücke oder auch Holzspäne. Zur Kategorie zwei zählen schon diejenigen Holzarten, die verleimt, lackiert, gestrichen oder beschichtet sind. Eine Ausnahme hierbei sind Hölzer, die mit halogenorganischen Verbindungen, wie PVC oder auch Holzschutzmittel lackiert bzw. bearbeitet wurden. Beispiele dafür sind unter anderem Dielenböden oder auch PVC-freie Tür- und Fensterrahmen. Diese mit halogenorganischem PVC, aber trotzdem ohne Holzschutzmittel bearbeiteten Hölzer, wie beispielsweise jegliche Art von Möbeln mit PVC-Lack lassen sich der dritten Kategorie zuordnen. Zur vierten und letzten Kategorie zählen alle anderen, also auch mit Holzschutzmittel behandelten und imprägnierten Hölzer, wie zum Beispiel Gartenmöbel, Fenster oder auch Brandholz. Neben diesen vier grundlegenden Kategorien existiert eine Sonderkategorie, die spezielle Hölzer, wie unter anderem Dämm- oder auch Schallschutzplatten beinhaltet.

Zusammengefasst umfasst die erste Kategorie alle unbehandelten und die restlichen Kategorien alle möglichen behandelten Hölzer. Je nach Behandlungs- und Bearbeitungsgrad ist es unterschiedlich schwer die jeweiligen Hölzer fachgerecht zu recyceln bzw. zu entsorgen und bedarf dementsprechend je nach Verarbeitung einer jeweils anderen Entsorgung.

 

Was muss bei der Entsorgung von Holz beachtet werden?

In geringen Mengen ist es grundsätzlich möglich unbehandeltes Altholz ausnahmsweise über den Restmüll zu entsorgen. Wichtig hierbei ist, dass es sich lediglich um einen Bruchteil des Mülls handelt und das Holz diesen nicht zu einem großen Teil ausfüllt. In diesem Fall ist es sogar ein Vorteil für die Müllverbrennungsanlage, da Holz als brennbares Material weniger Energie für die Verbrennung des Mülls beansprucht und diese somit fördert.

Handelt es sich jedoch um eine größere Menge Altholz und größtenteils auch um die Kategorien zwei bis vier, sollte ein anderer Weg der Entsorgung in Betracht gezogen werden. Sie sollten hierbei auf jeden Fall vermeiden selbstständig ein Lagerfeuer mit Holzresten zu veranstalten, da dies vor allem negative Auswirkungen auf den Klimaaspekt hat. Zum einen wird durch die teilweise enthaltenen Lacke, CO2 freigesetzt und die damit verbundene Luftverschmutzung gefördert. Zum anderen hat eine Verbrennung Auswirkungen auf das Recycling, da verbranntes Holz dadurch der Kreislaufwirtschaft entzogen wird und dementsprechend nicht weiter genutzt werden kann. Eine Ausnahme hierbei ist komplett unbehandeltes Holz der ersten Kategorie. Dieses können Sie ohne Probleme, im besten Fall in Ihrem Kaminofen verbrennen und somit gleichzeitig Energie- und Heizkosten sparen.

 

Wie sieht eine fachgerechte Entsorgung von Altholz aus?

Im besten Fall gelangt Altholz jeglicher Art, vorausgesetzt es gehört zu den ersten drei Kategorien, zurück in den Herstellungskreislauf und wird dementsprechend wiederverwendet bzw. recycelt. Eine Methode des Recyclings ist es hierbei das entsorgte Altholz zu schreddern, dieses zu Spanplatten zu pressen und daraufhin beispielsweise in Türen zu verarbeiten. Altholz der Kategorie vier oder auch A4 Holz genannt, bedarf hierbei in der Regel einer extra Entsorgung. Im Normalfall zählen hierzu nämlich all die Hölzer, die auf eine oder mehrere Arten verunreinigt sind. Beispielsweise über eine Imprägnierung oder auch durch enthaltene Nägel, Schrauben und Scharniere. Dieses Altholz wird im Normalfall lediglich über dafür vorgesehene Containerdienste oder Fachbetriebe entsorgt und daraufhin recycelt. Um eine mögliche Wiederverwendung zu gewährleisten bedarf es einer ordnungsgemäßen Entsorgung des vorhandenen Altholzes. Bei beispielsweise einem Umzug besteht die Möglichkeit so gut wie alle der nicht mehr gewollten Möbel, bis zu einer bestimmten Menge über den Sperrmüll zu beseitigen. Das zu entsorgende Holz kann dementsprechend entweder von einem naheliegenden Abfallwirtschaftsbetrieb abgeholt, oder auch eigenständig zum nächstgelegenen Wertstoffhof gebracht werden. Bei sehr großen Mengen besteht zusätzlich die Möglichkeit einen dafür ausgelegten Container zu beschaffen und für eine fachgerechte Entsorgung zu nutzen. Diese Varianten sind in der Regel nicht kostenfrei und fordern je nach Menge des Holzes und Art der Entsorgung eine gewisse Gebühr. Um dies zum einen aufgrund des Kostenfaktors und zum anderen angesichts des Klimaaspektes zu umgehen, sollte die Option genutzt werden, ungewollte Möbelstücke oder im allgemeinen Altholz an Personen weiterzugeben, die dies entweder weiterverwenden möchten oder durch wenig Aufwand weiterverarbeiten können. Bei der Weitergabe in Form eines Verkaufs erhalten Sie bei Bedarf sogar ein wenig Geld. Eine andere Option wäre es dieses gut erhaltene Altholz an gemeinnützige Organisationen zu spenden und so im gleichen Zuge etwas Gutes zu tun.

 

Wie viel kostet die Entsorgung von Altholz?

Der Preis einer Altholzentsorgung hängt ganz von dem zu entsorgenden Material, der Menge und dem Reinheitsgrad des Holzes ab. So liegen die Kosten für die Entsorgung über einen Container von einer Tonne unbehandeltem und dementsprechend sehr reinem Holz, bei etwa 35€. Im Vergleich dazu müssen in etwa doppelt so hohe Kosten für eine Tonne behandeltes Holz aufgewandt werden. Hierbei befinden Sie sich in der Regel in einem Bereich um etwa 75€ pro Tonne. Der genaue Preis für eine Altholzentsorgung lässt sich jedoch lediglich über die genaue Menge errechnen und setzt sich zudem noch aus einer Pauschale für die Miete des genutzten Containers und dem Transport zusammen. Nutzen Sie nun jedoch andere Methoden, wie beispielsweise den Sperrmüll oder einen eigenen Abtransport auf den nächstgelegenen Wertstoff- und Recyclinghof, können Sie mit anderen Preisen rechnen. Wie diese genau aussehen variieren jedoch stark nach Region und Gemeinde und sollten dementsprechend individuell angefragt werden.

 

Unterstützung für Ihre Holz-Entsorgung

Sie sind sich beispielsweise bezüglich Ihres verarbeiteten Altholzes nicht sicher und möchten eine fachmännische Beratung, um Ihr überflüssiges Holz ordnungsgemäß zu entsorgen? Dann melden Sie sich ganz einfach bei uns und unsere erfahrenen Mitarbeiter:innen an den Standorten Neu-Isenburg, Seligenstadt, Dietzenbach, Hainburg, Offenbach am Main, Darmstadt oder Oberhausen unterstützen Sie mit aller Kraft!