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Grünabfall-Entsorgung

Neigt sich der Winter dem Ende zu, erblüht die Welt nach und nach in neuem Glanz. Jegliche Art von Bäumen, Sträuchern oder Gräsern erwachen zum Leben und lassen die tristen Wintertage hinter sich. Doch diese erfordern selbstverständlich regelmäßiger Pflege, sodass im Laufe des Frühlings, Sommers und Herbstes damit verbunden immer wieder eine Menge Grünabfälle anfallen, die sowohl auf dem Land als auch in der Stadt eine fachgemäße Entsorgung benötigen. Reicht der Platz innerhalb des zur Verfügung stehenden Hausmülls nicht mehr aus, sollten andere, ordnungsgemäße Möglichkeiten zur Entsorgung des Grünabfalls in Betracht gezogen werden.

 

Was versteht man unter Grünabfällen?

Unter Grünabfällen ist jegliche Art von Gartenabfällen, Baumschnitt oder allgemein Pflanzenresten zu verstehen. Diese fallen vor allem beim Schneiden von Bäumen und Sträuchern oder bei Mäharbeiten innerhalb des eigenen Gartens, oder aber auch bei Arbeiten am Straßenrand oder im Wald an. Um es genau zu nehmen, zählen vor allem Laub, Unkraut, Schnittgräser und Stroh, aber auch kleine Äste, Hölzer und Baumschnitte, sowie Fallobst zum Grünschnitt und können als Grünabfall entsorgt werden.

Selbstverständlich gibt es auch bei Grünabfällen einiges zu beachten, sodass nicht wahllos alles wie dieser entsorgt werden kann. Nicht zum Grünabfall gehören hierbei beispielsweise behandelte Hölzer, die zum Schutz unter anderem lackiert oder mit Teerölen behandelt wurden, wie zum Beispiel Leitungsmasten oder Bahnschwellen. Auch von Schimmel befallene Hölzer, Bauholz und Wurzelstöcke oder aber Küchenfälle und Erde benötigen eine separate Entsorgung und gehören unter keinen Umständen in den Grünabfall. Küchenabfälle, Erde und Wurzelstöcke können in handelsüblichen Mengen, genauso wie Grünschnitt in der Biotonne entsorgt werden. Behandeltes Holz oder auch Bauholz sollte jedoch entweder in kleinen Mengen in den Restmüll oder aber in einen Bauschutt-Container.

 

Wie sieht die ordnungsgemäße Entsorgung von Grünabfällen aus?

Bei kleinen Mengen ist es möglich den anfallenden Grünschnitt ganz einfach durch die bereitstehende Biotonne zu entsorgen. Je nach Region handelt es sich hierbei um eine braune oder aber grüne Abfalltonne, die speziell für organische Abfälle aus dem Garten und der Küche gedacht ist. Wird jedoch eine gerade zur Gartensaison in Frühling oder Herbst eine große Fläche von Grünschnitt befreit, fällt ebenso viel Grünabfall an, der in der Regel dann nicht mehr in die Biotonne passt. Diese wird im Normalfall nur einmal wöchentlich oder in der Nebensaison nur alle 2 Wochen abtransportiert und kann so oft nicht gewährleisten den kompletten Grünabfall direkt zu beseitigen. Ist dies der Fall gibt es unterschiedliche Möglichkeiten die unschönen Überreste des Großputzes beispielsweise Ihres Gartens fachgerecht und vor allem einfach zu beseitigen.

Im Vorfeld lässt sich sagen, dass die Entsorgung in Wäldern oder der freien Natur keine Option darstellt, eine bzw. sogar mehrere Ordnungswidrigkeiten darstellt und bei Verstoß mit einem Bußgeld geahndet wird. Um dies nun selbstverständlich nicht als Option zu sehen, besteht zum Einen die Möglichkeit übermäßig angefallene Gartenabfälle bis zu einer bestimmten Menge kostenlos abholen zu lassen. Dies erfordert in der Regel lediglich eine Anmeldung bei der dafür vorgesehenen Stelle und wird daraufhin am vereinbarten Termin ganz einfach abtransportiert. Fällt nun jedoch übermäßig viel Grünzeug an ist eine Entsorgung über einen sogenannten Grünschnittcontainer die effizientere Variante. Diese Container können ganz einfach in der gewünschten Größe online oder beim Entsorger in der Nähe bestellt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die darin entsorgten Abfälle eine Länge von einem Meter und einem Durchmesser von 15cm nicht überschreiten und dementsprechend gekürzt und zerkleinert werden, um eine fachgerechte Beseitigung zu gewährleisten. Außerdem sollte stets darauf geachtet werden diesen Grünabfallcontainer immer gut abzudecken, um das Benutzen Dritter und eine damit einhergehende Fehlbefüllung zu vermeiden. Eine Überfüllung oder auch fehlerhaften Befüllung hat aufgrund des daraus resultierenden Aufwandes hierbei oft eine Erhöhung der im Vorfeld besprochenen Kosten zur Folge.

 

Wie sieht es mit dem Kompostieren von Grünabfällen aus?

Wer im Besitz eines eigenen Gartens ist erhält die Option einen Großteil anfallender Grünabfälle bei Bedarf wiederzuverwerten und diese nicht lediglich zu entsorgen, sondern im besten Fall einen eigenen Nutzen aus ihnen zu ziehen. Mit Hilfe eines Komposthaufens ist es möglich bestimmte Abfälle zu Dünger für die eigenen Pflanzen zu verarbeiten. Um einen einwandfreien Dünger erzeugen zu können ist es hierbei jedoch wichtig nur ökologisch abbaubare und unbedenkliche Materialien in den Kompost zu geben. Zu diesen Materialien zählen unter anderem Rasen- und Baumschnitt, Laub, Überreste von Balkon- oder auch Beetpflanzen, bereits benutzte und verbrauchte Blumenerde, Sägemehl und Holzhäcksel von unbehandelten Hölzern, die meisten unbehandelten Obst- und Gemüsereste, mit Ausnahme von Zitrusfrüchten und Bananen, aber auch Teeblätter und Kaffeesatz in haushaltsüblichen Mengen.

Im Gegenzug dürfen einige Überreste unter keinen Umständen den Weg in den Komposthaufen finden. Zu diesen zählen zum einen Gartenabfälle, wie erkrankte Überreste von Pflanzen, wie zum Beispiel Äste mit Pilzbefall. Diese Grünabfälle gehören je nach Art der Krankheit in die Biotonne oder aber in den Restmüll, da der Befall lediglich durch hohe Temperaturen und spezielle Kompostierungs- und Vergärungsverfahren in dafür vorgesehenen Anlagen fachgerecht abgetötet werden können. Des weiteren sollte lästiges Unkraut nicht in den Kompost gegeben werden, da dieses in vielen Fällen Samen trägt, den Kompostierungsprozess überlebt und sich somit in ihm immer weiter vermehrt. Auch bestimmte Essensreste sollten auf eine andere Art entsorgt werden. So locken vor allem gekochte Essensreste, wie Fleisch und Fisch und auch dazu gehörige Knochen und Gräten oder aber Brot und Eierschalen unerwünschte Besucher in Form von Ratten oder anderen Nagetieren an. Um dies bestmöglich zu verhindern sollte hierbei auf die Entsorgung in der Bio-Tonne gesetzt werden. Auch Überreste von Grillkohle, Holzasche, Staub aus dem Staubsauber oder Kleintierstreu und Windeln gehören nicht in den Kompost, sondern in die Restmülltonne.

 

Wie hoch sind die Kosten einer Entsorgung von Grünabfall?

In welchem preislichen Rahmen sich die Entsorgung und Verwertung von Grünabfall befindet variiert je nach Art und Weise der zu entsorgenden Stoffe. Viele der anfallenden Abfälle können ganz einfach über den Hausmüll, also die Restmüll- oder aber die Biotonne entsorgt werden und erfordern dementsprechend keinen weiteren Aufwand und damit einhergehende Kosten. Auch durch die Option der eigenständigen Kompostierung fallen keine zusätzlichen Kosten für die Entsorgung verschiedener Garten- und auch Haushaltsabfälle an. Lediglich bei großen und nicht haushaltsüblichen Mengen kommt es zur Entstehung zusätzlicher Kosten. Diese variieren jedoch ebenso stark und sind abhängig von der Größe des benötigten Behältnisses und der Region, in der der Grünschnitt entsorgt werden soll.

 

Wo bekomme ich Unterstützung für die Entsorgung?

Sie sind sich nicht sicher was das Richtige für Sie ist? Dann lassen Sie sich ganz einfach von einem unserer erfahrenen Mitarbeiter in den Standorten Darmstadt, Offenbach am Main, Hainburg, Dietzenbach, Oberhausen, Neu-Isenburg oder Seligenstadt beraten und finden den für Ihr Projekt passenden Container!