Mo – Fr: 7.00 – 18.00, Sa: 7.00 – 13.00

SIE HABEN FRAGEN?
KONTAKTIEREN SIE UNS JETZT – WIR HELFEN IHNEN GERNE!

SIE HABEN FRAGEN?
KONTAKTIEREN SIE UNS JETZT – WIR HELFEN IHNEN GERNE!

Bauschuttentsorgung

Der Bau oder Umbau eines Hauses, das Einsetzen eines eigenen Pools, das Pflastern der Einfahrt, Abbrucharbeiten oder alle ähnlichen und damit in Verbindung zu bringenden Prozesse innerhalb eines beliebigen Grundstücks verursachen ein gewisses Maß an Bauschutt oder anderen Abfällen. Der unschöne Teil hier ist oft die Entsorgung des angefallenen Mülls. Um hierbei nun eine ordnungsgemäße Entsorgung zu gewährleisten ist die Berücksichtigung verschiedener Faktoren speziell für die Bauschutt- und auch Baustoffentsorgung vorausgesetzt.

 

Wie setze ich eine richtige Bauschuttentsorgung voraus?

Je nach Projekt fallen die unterschiedlichsten Abfälle an, die sich vom standardmäßigen Bauschutt, wie zum Beispiel Dämmwolle und Mineralwolle, Beton oder auch Rigips, über bitumhaltige Abfälle bis hin zu speziellen Fliesen und Dachziegeln erstrecken. Für die Entsorgung der einzelnen Baustoffe ist teilweise eine Anschaffung besonderer Abfallcontainer von Nöten, um eine korrekte Trennung der einzelnen Materialien zu gewährleisten. Denn nicht alle als augenscheinlich geltenden Baustoffe zählen zum Bauschutt und müssen dementsprechend strickt voneinander getrennt werden.

Zum Bauschutt gehören unter anderem jegliche Art von Ziegeln, Dach- und Tonziegeln, Beton sowie Betonbruch, Teile des Mauerwerkes, Mörtel, Mörtelreste und Putz, unterschiedlichste Steinarten, wie Natur-, Back-, Bims-, Kalk-, Pflaster- und Sandstein, Straßenbruch, Estrich und Zement, Fliesen und auch Keramik aus Sanitäranlagen, wie WC-Schüsseln oder Waschbecken. Die Entsorgung all dieser Stoffe kann somit also durch einen Bauschuttcontainer abgedeckt werden. In der Regel existiert hier jedoch auch eine Vielzahl unterschiedlicher Container, um bereits an der Baustelle eine ordnungsgemäße Trennung bestimmter Stoffe zu gewährleisten. Fallen nun jedoch auch Überreste von speziellen Kunststoffen, Papier und Pappe oder Tapetenresten, Glas, Holz oder Metallen, Baustoffen auf Gipsbasis, bitumhaltige Abfälle durch beispielsweise den Straßenbau, Porenbeton wie Ytong oder Kalksandstein an, ist es nötig gesonderte Container für diese Stoffe zu organisieren. Eine Möglichkeit zur Entsorgung des sogenannten Baumischabfalls, der auch mineralische Abfälle, wie Glas, Holz, Metalle und Gips enthalten darf, ist die Anschaffung eines speziell dafür ausgelegten Baumischcontainers.

 

Was darf in den Baumischcontainer?

Im Gegensatz zum Bauschuttcontainer, in dem nur eine Entsorgung ausgewählter Baustoffe möglich ist, gewährleistet ein Baumischcontainer eine Entsorgung der noch übrigen, meist auch mineralischen Abfälle. Somit können neben Glas und Holz, Kunststoffen, Folien und Planen, Tapeten- und Teppichresten, Papier, Verpackungen und Kartonagen, Büchsen, Dosen und Eimern auch Metalle, Rohre und Kabel, oder aber Gips- und Gipskartonplatten entsorgt werden. Doch auch hier gilt die ordnungsgemäße Trennung bzw. Einteilung der vorhandenen Abfälle in den dafür vorgesehenen Containern.

Auch wenn es sich bei einem Baumischcontainer um einen recht beliebten und pflegeleichten Abfallbehälter handelt, muss auch hier beachtet werden nur die für diesen Container vorgeschriebenen Materialien zu verwerten. Denn auch hier sind nicht alle Materialien erlaubt. Zu diesen Materialien zählen unter anderem Sonder- und auch Restmüll, Asbest, Dachpappe und Dämmstoffe, Baustyropor und Styrodur sowie Autoreifen. Diese Abfälle müssen gesondert und korrekt verpackt beispielsweise in Wertstoff- und Recyclinghöfen oder auch Deponien fachgerecht entsorgt werden.

 

Was gilt bei der Styropor- und Styrodur-Entsorgung?

In handelsüblichen Mengen erfolgt die Styroporentsorgung ganz einfach über den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne. Fallen beispielsweise bei Bauarbeiten größere Mengen an, kann dieses Styropor in Recycling- und Wertstoffhöfen entsorgt werden. Wichtig hierbei ist jedoch, dass es sich um sauberes und nicht verunreinigtes Styropor handelt. Bei der Entsorgung von Styrodur sieht dies jedoch anders aus. Es ist nicht erlaubt dieses in den gelben Sack oder die gelbe Tonne oder auch für Wertstoffe und Recycling vorgesehene Container zu werfen. Kleine Mengen sind hierbei im Restmüll zu entsorgen, ist eine Styrodur-Entsorgung in großen Mengen vorgesehen, führt der Weg hierbei jedoch in eine Müllverbrennungsanlage.

 

Wie werden Sanitäranlagen entsorgt?

Bei der Entsorgung von Sanitäranlagen reicht oft nicht lediglich ein spezieller Container für alle anfallenden Abfälle. Die korrekte Entsorgung variiert hier basierend auf der Art des verarbeiteten Materials. Keramische Teile, wie beispielsweise Toilettenschüsseln oder Waschbecken können ganz regulär in den Bauschutt-Container. Auch bei der Entsorgung einer Badewanne kommt es ganz auf das hierbei eingesetzte und verarbeitete Material an. Besteht die Wanne hierbei nun aus Sanitäracryl, -keramik oder Mineralguss kann auch dies in den Bauschuttcontainer oder aber auf den nächstgelegenen Wertstoffhof. Handelt es sich jedoch um eine metallische Wanne aus beispielsweise Gusseisen oder Emaille, erfolgt die Entsorgung ausschließlich über einen Schrottplatz oder ebenfalls dem Wertstoffhof. Die Kosten einer Badewannen-Entsorgung bzw. allgemein der Entsorgung von Sanitäranlagen variiert ebenfalls mit dem eingesetzten Material und der Menge des anfallenden Abfalls.

 

Welcher Container ist der richtige?

Die Frage nach dem richtigen Container ist recht komplex und erfordert das Einbeziehen verschiedener Faktoren. So ist zum einen natürlich der Zweck, also für welches Material dieser Container benötigt wird, ob es sich um Bauschutt, Baustoffe oder speziell und separat zu verwertende Materialen handelt, einer der Hauptfaktoren für die Auswahl des richtigen Containers. Zum anderen muss dieser Container natürlich auch die richtige Größe aufweisen. Bei zu geringer Kalkulation und damit verbunden zu viel anfallendem Bauschutt, ist es nötig im Nachgang weitere Bauschutt-Container anzuschaffen, was unnötige Kosten aufwirfst. Der finanzielle Faktor folgt ebenfalls bei der Wahl eines zu großen Containers.

Es ist demzufolge wichtig sich im Vorfeld genau über die jeweiligen Containerarten zu informieren und sich bewusst darüber zu sein, welche Materialen in den entsprechenden Behältern ihren Platz finden und welche separat beispielsweise auf einem Recycling- oder Wertstoffhof entsorgt werden müssen.

 

Wie teuer ist die Entsorgung von Bauschutt?

Die Kosten einer Bauschutt-Entsorgung variieren nach Art des Materials, der aufgekommenen Menge und dem jeweiligen Standort. So ist der Preis für einen Kubikmeter Bauschutt beispielsweise verhältnismäßig günstiger, als dieselbe Menge Baumisch-Abfall. Neben der Art des Abfalls spielt hier natürlich auch die korrekte Größen-Kalkulation eine ausschlaggebende Rolle. In den meisten Fällen ist in der anfallenden Miete des entsprechenden Containers beispielsweise für Bauschutt bereits die Lieferung, Abholung und Entsorgung enthalten. Wird demzufolge ein zu großer Abfall-Container angemietet, fallen mehr Kosten als nötig an. Im Umkehrschluss muss bei einem zu klein gewählten Container evtl. ein weiterer hinzugezogen werden, sodass sich auch hier die Kosten unnötig maximieren.

Die Größen der Container variieren hierbei im Normalfall von lediglich einem Kubikmeter in Form von Big Bags, also Abfallsäcken, über 3-10 Kubikmeter großen Absetzcontainern bis hin zu 15-40 Kubikmeter großen Abrollcontainern mit oder ohne Deckel. Demzufolge stehen für jedes kleine oder auch große Projekt passende Abfallbehälter zur Verfügung.

 

Lassen Sie sich ganz einfach von einem unserer Mitarbeiter in den Standorten Offenbach am Main, Darmstadt, Dietzenbach, Neu-Isenburg, Hainburg, Seligenstadt oder Oberhausen beraten und finden den für Ihr Projekt passenden Container!